Katastrophenstart für Zweite / nur Humberto gewinnt

Dritte Niederlage in der dritten Runde; die zweite Mannschaft des Schachklub Dülmen legt einen Katastrophenstart in der Bezirksliga hin. Nach der neuerlichen 3:5-Niederlage gegen den SK Münster müssen die Dülmener sogar die „rote Laterne“ in der Spielklasse übernehmen. Dabei hatte das Team, wie so häufig in den letzten Jahren, große Ambitionen für die anstehende Spielzeit. Den Ansprüchen gerecht werden konnten bislang eigentlich nur drei  Spieler, die bislang noch ohne Einzelniederlage sind. Dies ist u.a. Spitzenspieler Philipp Schlütermann, der immerhin schon zwei Punkte in dieser Saison erspielen konnte, aber am Wochenende in ein Remis einwilligen musste. Gleiches gilt für Marius Kersting. Den einzigen Sieg konnte am letzten Wochenende Neuzugang Humberto Ullunque-Villazon (Foto) einfahren. Er weist nun einen sehr guten Score von 2,5 Punkten aus. Horst Gehlen und Bodo Nolting konnten gegen Münster ebenfalls noch ein Remis beisteuern. Die Gesamtniederlage vom Samstag ist umso enttäuschender, da die Dülmener, im Hinblick auf die Wertungszahlen, an allen acht Brettern besser besetzt war. Die Tiberstädter müssen nun schleunigst punkten, um nicht noch tiefer in den Abstiegsstrudel zu kommen.