Es bleibt weiter spannend in Sachen Klassenerhalt für die erste Mannschaft des Schachklub Dülmen. In der vorletzten Runde der Regionalliga spielte das Team 4:4 gegen Turm Raesfeld/Erle. Und obwohl die Tiberstädter ein ausgeglichenes Punktekonto haben, ist der Ligaverbleib immer noch nicht gesichert.  Beiden Teams war am Samstag die Bedeutung des Mannschaftskampfes bewusst und daher traten sie quasi in Bestbesetzungen an. So wurde es auch der erwartet  spannende Kampf auf Augenhöhe. Nach knapp drei Stunden erzielte Wolfgang Grund ein Remis. Die Stellung seines Gegners war unter Umstände ein wenig besser, doch der Dülmener hatte sich enormen Zeitvorsprung erarbeitet, so dass sein Gegner in die Punkteteilung einwilligte. Ingo Liebing hatte mit den schwarzen Steinen zuerst das Remisangebot seines Gegners abgelehnt. Doch er fand keinen Weg die Stellung des Gegners zu „knacken“ und musste dann doch  mit einem Remis zufrieden sein. Auch Reinhard Wewers steuerte ein Remis bei. Durch ein „Figurenopfer“ entstand eine hochtaktische Stellung, deren Komplexität beide Spieler nicht exakt einstufen konnten. Somit gab es auch hier eine Punkteteilung. Norbert Stegemann brachte die Dülmener Gäste erstmals in Führung. Bevor der Mannschaftsführer den vollen Punkt einfahren konnte, durchlief seine Partie einige Höhen und Tiefen. Die Raesfelder konnten zeitig wieder ausgleichen. Am Spitzenbrett musste Robin Eiersbrock gegen seinen starken Widerpart in eine Niederlage einwilligen. Detlef Lödding hatte sich eine sehr gute Stellung erarbeitet, doch aufgrund von Ungenauigkeiten reichte es letztendlich nur zu einem Remis. In einer sehr interessanten Partie hatte Dr. Martin Mohnke einen Turm für eine Leichtfigur geopfert, um Freibauern zu bilden. Mit nur noch wenig Bedenkzeit fand sein Gegner nicht die optimalen Züge und der Dülmener führte die Partie eindrucksvoll zum Sieg. Nun sah es nach einem Dülmener Gesamterfolg aus, welcher dann auch den vorzeitigen Klassenerhalt bedeutet hätte. In der letzten Partie hatte Christian Rebber ein remisverdächtiges Damenendspiel mit gleicher Bauernanzahl. Sein Gegner lehnte Rebbers Remisangebot ab und musste aufgrund des Zwischenstandes auf Sieg spielen. Wegen der aktiveren Stellung seiner Figuren gelang ihm dies auch nach fast sechs Stunden Spielzeit. Insgesamt ein wahrscheinlich gerechtes Mannschaftsremis, wobei dies für die Dülmener aufgrund des Ergebnisverlaufes als durchaus unglücklich angesehen werden kann. Jetzt muss am letzten Spieltag gegen den Tabellenzweiten SC Nienberge noch einmal die volle Konzentration aufgebracht werden.

 
 
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